Gefühlsflut. Heute: Die Angst

Freude, Glück, Stolz, Zweifel, Sorgen, Ärger – auf meinem Weg als Autorin und Selfpublisherin von „Die andere Seite von SCHWARZ“ habe ich einen grossen Teil der Gefühlspalette erlebt.

Heute ist es die Angst. Nicht die Angst davor, die LeserInnen könnten das Buch nicht mögen. Ich weiss, dass es welche gibt, die es lieben. Ich weiss auch, dass nicht alle es lieben werden. Ich weiss, dass es Kritikpunkte gibt, subjektive und objektive, mir bekannte und solche, die mich überraschen werden.

Was mich heute umtreibt, ist die Angst vor meiner eigenen Verletzlichkeit. Es steckt viel von mir in diesem Buch. Viel Herzblut, viel Engagement, viel Zeit, viel Liebe, viele Gedanken und Gefühle, viele Entscheidungen.

Die Geschichte ist Fiktion, und doch fühlt es sich an, als würde ich mein Innerstes nach Aussen kehren. Ich wollte das so, es war eine meiner vielen Entscheidungen, spätestens nachdem ich das kluge Zitat des Herrn Goethe gelesen hatte: „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ Dieser Roman kommt sowas von von Herzen!

Doch heute Morgen hat mich die Angst gepackt, dass mein Herz vielleicht zu wenig geschützt sein könnte. Dass es sich zu viel zugemutet hat, zu viel von sich preisgibt, sich zu verletzlich gemacht hat.

Ich bin nicht gern verletzlich, jedenfalls nicht öffentlich und sichtbar. Doch ich bin es, und da gehen wir jetzt durch, mein Herz und ich.

Ein Kommentar

  1. Liebe Mirjam,
    ich bin ganz zufällig über deine Seite, durch den Reader, gestolpert – da stehen allerdings Dinge, die mir entweder selbst bereits durch’s Gemüt strichen oder solche, die mir vllt nicht völlig neu sind, ich sie mit diesem klaren Bewußtsein nicht schreiben würde, weil nicht so weit gedacht, vielleicht männlich selbstbewußter (als Anspielung auf deine eigenen Zweifel) oder nicht mit der gleichen Konsequenz verfolgt und ausgegoren wurden/sind.
    Als Selbstverleger-Kollege frage ich dich unumwunden: zeigst du mir deins, ich zeig dir meins. Knapp 100 Leser hat meins bisher gefunden, manche melden rück, viele nicht (Ich hab natürlich auch ein Lieblingszitat als Labsal für die unsichere Seele bzw das Herzblut ;)). Falls es dir gefällt, du es ganz lesen möchtest und wir beide ‚handeln‘ wollen (es gibt Leseproben), antworte bitte auf die Mailaddi, welche auf der ‚Kauf’Seite steht. In jedem Fall wünsche ich dir viel Erfolg und vor allem, daß du die Lust am Schreiben behältst. Dein nächstes Buch wird nicht mehr ‚zu früh‘ erscheinen, mir ging es jedenfalls so, teils getrieben durch die eigene Ungeduld, das fertige Werk in Händen zu halten, teils durch Einflüsterungen, es nicht nochmals zu überarbeiten und es doch endlich… … die nun beinahe fertig überarbeitete meiner 1. Auflage wird ein wenig anders sein und weniger Flüchtigkeitsfehler haben. Hoffe ich. Liebe Grüße aus Wien 😉

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