Gefühlsflut. Heute: Die Angst

Freude, Glück, Stolz, Zweifel, Sorgen, Ärger – auf meinem Weg als Autorin und Selfpublisherin von „Die andere Seite von SCHWARZ“ habe ich einen grossen Teil der Gefühlspalette erlebt.

Heute ist es die Angst. Nicht die Angst davor, die LeserInnen könnten das Buch nicht mögen. Ich weiss, dass es welche gibt, die es lieben. Ich weiss auch, dass nicht alle es lieben werden. Ich weiss, dass es Kritikpunkte gibt, subjektive und objektive, mir bekannte und solche, die mich überraschen werden.

Was mich heute umtreibt, ist die Angst vor meiner eigenen Verletzlichkeit. Es steckt viel von mir in diesem Buch. Viel Herzblut, viel Engagement, viel Zeit, viel Liebe, viele Gedanken und Gefühle, viele Entscheidungen.

Die Geschichte ist Fiktion, und doch fühlt es sich an, als würde ich mein Innerstes nach Aussen kehren. Ich wollte das so, es war eine meiner vielen Entscheidungen, spätestens nachdem ich das kluge Zitat des Herrn Goethe gelesen hatte: „Es muss von Herzen kommen, was auf Herzen wirken soll.“ Dieser Roman kommt sowas von von Herzen!

Doch heute Morgen hat mich die Angst gepackt, dass mein Herz vielleicht zu wenig geschützt sein könnte. Dass es sich zu viel zugemutet hat, zu viel von sich preisgibt, sich zu verletzlich gemacht hat.

Ich bin nicht gern verletzlich, jedenfalls nicht öffentlich und sichtbar. Doch ich bin es, und da gehen wir jetzt durch, mein Herz und ich.

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