NaNoWriMo? No!

Für Autorinnen und Autoren ist der 31. Oktober ist nicht nur gruslig wegen Halloween, Süssigkeiten und mehr oder minder originell verkleideten Kindern, sondern auch, weil er die definitive Entscheidung verlangt:

Nehme ich am NaNoWriMo – am National Novel Writing Month – teil? Vernetze ich mich mit Schreibenden landes- oder gar weltweit und jage dem magischen Ziel „50’000 Wörter in 30 Tagen“ nach?

Nach zwei Jahren, in denen ich mit viel Begeisterung und Freude teilgenommen habe, lautet meine Antwort heute: Nein!

Natürlich werde ich schreiben im November, vielleicht werde ich sogar von irgendjemandem angesteckt und fange an, Wörter in die Wordcounttabelle einzutragen,

aber ganz ohne Ziel,

ganz ohne Druck.

Meine Kreativität, meine Zielstrebigkeit und meine Disziplin haben genug gearbeitet dieses Jahr. Diesen November dürfen sie die Beine hochlagern und das Leben geniessen. Falls sie Lust haben, doch etwas zu arbeiten, bin ich da und nehme meine Füsse gern vom Tisch, um zu schreiben. Wenn nicht, dann lassen wir das jetzt so.

3 Kommentare

  1. Liebe Mirjam, so halte ich es dieses Jahr auch. Ich habe mir die Überarbeitung meines NaNoWriMo-Projekts von letztem Jahr vorgenommen und habe eine extra Tabelle, in die ich meine Fortschritte eintrage. Aber nicht zwingend jeden Tag 1667 Wörter. Nächstes Jahr könnte ich es mir aber wieder vorstellen. Es hat schon Spaß gemacht, wenn es auch unheimlich anstrengend war.
    Liebe Grüße, Susanne

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