Schreiben, lesen, sich organisieren

Hoi! Schön, dass du den Weg in mein Café gefunden hast. Ich sitze mit einem Glas Orangensaft am Küchentisch, weil ich letzten Samstag gemerkt habe, dass mir zu viel Kaffee auch am Wochenende nicht guttut.

„Mirjams Café“ hat heute zum zweiten Mal geöffnet, hier noch einmal die Idee dahinter:

Zum neuen Namen meines Blogs hat mich mein Lieblings-Schreibratgeber inspiriert, der in der deutschen Ausgabe „Schreiben in Cafés“ heisst (Natalie Goldberg im Autorenhaus Verlag). Cafés sind für mich Orte der Geselligkeit und des Genusses, genauso wie Orte zum Lesen und Schreiben. In „Mirjams Café“ gibt es alles davon: Hier erzähle ich von meinem Schreiben und Lesen, teile meine Gedanken und würde mich freuen, wenn in den Kommentaren Gespräche stattfinden könnten.

Schreiben – wie?

Ich bin diese Woche zurück zu meinen Schreibwurzeln gegangen. Bei Milena Moser hatte ich den Schreibkurs besucht, der mein Romanschreiben ins Rollen brachte. Nun buchte ich ihren neuen Onlinekurs „Mein SchreibZen„.

Meditieren und Schreiben. Alles, was ich in den letzten Jahren übers Schreiben und Veröffentlichen, über den Buchmarkt und Marketing gelernt habe, weglegen und mich auf meine Geschichte konzentrieren. Leer werden, um aus dem Vollen zu schöpfen.

Bei einigen von Milenas Aussagen in den Videos sind mir die Tränen gekommen. Weil mich ihre Worte daran erinnert haben, wie wichtig mir das Kreative Schreiben an sich ist. Und immer wieder die Erinnerung: Wenn du deine Geschichten schreiben willst, musst du es tun. Es genügt nicht, einen Kurs zu buchen und Videos zu schauen. Ich muss mich hinsetzen und schreiben.

Schreiben – wann?

Erkenntnis der Woche: Die Aufteilung meines Kalenders in «Arbeitstage» und «Schreibtage» funktioniert auch mit dem neuen Job nicht. Lieber schreibe ich auch an den Arbeitstagen ein paar Wörter und nehme mir dafür an den Schreibtagen Zeit, für die Schule vorzubereiten.

Es ist der x-te Versuch, meinen Alltag thematisch zu strukturieren, und es sollte mich nicht wundern, dass auch dieser gescheitert ist. Vielmehr wundert mich, dass ich es immer wieder versuche.

Resultat des täglichen Schreibens: Bisher 731 neue Wörter in der Geschichte von «Liv und Celeste». Das ist wenig für eine Woche, aber es sind 731 Wörter mehr als zuvor. Als ich Sophia geschrieben habe, es seien Babysteps, schrieb sie zurück: «Es sind Steps!» Und so ist es.

Lesen

Gelesen habe ich auch! «Useless Fame – Flügel für die Liebe» von Sophie M. Seller habe ich beendet, und was bin ich verliebt in diese Geschichte und ihre Hauptfiguren!

«Pfad ins Dunkel» von Michael Leuchtenberger habe ich angefangen. Noch vermochte mich die Geschichte nicht völlig zu packen, aber auf den letzten Seiten, die ich gelesen habe, nahm sie an Fahrt auf. Ich bin gespannt, wie das Leseerlebnis weitergeht.

Während ich Romane eigentlich nur noch auf dem E-Reader lese, habe ich mir diese Wöche drei Bücher als Prints gekauft. Milena Mosers «Das schöne Leben der Toten» habe ich gleich angefangen zu lesen und bin fasziniert!

Schreiben? Lesen? Sich organisieren?

Mag sich jemand zu mir ins Café setzen und ein bisschen über diese Themen plaudern?

(Wie schön dies im Leben ausserhalb des Internets sein kann, durfte ich gestern wieder einmal erleben. Vor lauter spannenden Gesprächen bin ich überhaupt nicht dazugekommen, mich vom Umfeld fürs Schreiben inspirieren zu lassen!)

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