Beiträge von Mirjam Wicki

Autorin, Selfpublisherin, Pädagogin, Systemische Beraterin

Trollmädchen-Fotoshooting

„Immerhin siehst du glücklich aus“, war das Urteil meiner Tochter auf mein Selfie im Trollmädchen-Hoodie. Es war gefühlt das hunderste Selfie und das erste, das ihr mehr als ein Augenrollen entlocken konnte.

„Hilfst du mir?“, fragte ich. „Machst du mit mir ein Fotoshooting?“

Meine Tochter war einverstanden. Aber erst musste sie in die Schule. Dann musste sie Zvieri essen. Dass in der Zeit langsam die Sonne verschwand und die Regenwolken näherkamen, konnte sie nicht erschüttern. Mich auch nicht wirklich. Erst als wir losfuhren – die Fotografin schlug ein Shooting im Herbstwald vor – mit Laterne – wo es ja sowieso schon dunkel war – da fand ich den einsetzenden Regen doch störend.

Wir richteten uns unter dichten Laubbäumen ein. „Aber ich werde mich nicht auf den Boden legen!“, stellte ich klar. Sie hatte viele andere Ideen, die ich mehr oder weniger souverän umsetzte. Wir sahen bald ein, dass die Verhältnisse keine guten Fotos mehr zuliessen, und konnten doch nicht aufhören. Bis ich sagte: „Eigentlich könnte ich mich auch einfach hinlegen!“

Es wurde das beste Foto. Nicht, weil es so gemütlich war auf dem nassen Waldboden zu liegen, aber weil so viel Mutter-Tochter-Spass vorausgegangen war, dass ich nicht nur glücklich aussah, sondern es auch wirklich war.

Seither warten wir darauf, dass die Herbstsonne einmal scheint, wenn sie gerade nicht in die Schule gehen oder andere Teenagerdinge machen muss. Ich hoffe, wir finden einen solchen Zeitpunkt, solange der Wald noch herbstbunt ist. Auf dass es uns gelingt, ein Foto zu machen, auf dem ich glücklich aussehe, die Augen geöffnet habe, die Schrift auf dem Hoodie lesbar ist und dessen Qualität den Anforderungen des Internets entspricht.

1 Jahr „Die andere Seite von SCHWARZ“: Ein Grund zum Feiern und für einen Wunsch

8. Oktober 2020:

Vor einem Jahr erschien „Die andere Seite von SCHWARZ“!

Ich habe mit einer Buchaussetzung im Zug zwischen Leuk und Gampel-Steg gefeiert und mit einer Familienwanderung von Jeizinen nach Feschel (nun googlemapt mal alle schön!).

Danke für alle Glückwünsche, die mich erreicht haben! Sätze, wie

"Dein Buch ist mein Jahreshighlight."
"Du hast etwas ganz Besonderes geschaffen."
"Alexa und Ian werden immer einen Platz in meinem Herzen haben."
"Dein Roman macht Mut, nicht aufzugeben."

sind ein unglaubliches Geschenk für mich! Das Wissen, dass mein Herzensprojekt andere Herzen erreicht, ist das Schönste, was ich als Autorin erreichen kann.

Hat man am Buchgeburtstag einen Wunsch frei?

Wenn ja, dann wünsche ich mir Rezensionen zu meinem Buch!

Es wäre grossartig, wenn potentielle Leser:innen sehen könnten, was die Geschichte von Alexa und Ian bei euch ausgelöst hat, was schwierig war, was schön war, was dazu geführt hat, dass ihr das Buch mochtet oder nicht.

Rezensionen sind – gerade für Indie-Autor:innen – Gold wert, weil sie das Buch sichtbar machen und Neugier wecken. Es müssen keine perfekt ausformulierten Texte sein, ich selber schreibe einfach, was mir von einem Buch geblieben ist.

Meine bevorzugten Plattformen als Leserin sind – neben den Buchblogger:innen auf Instagram – Lovelybooks, Goodreads und Amazon und jede Onlinebuchhandlung. Reine Sternchenvergaben finde ich persönlich wenig hilfreich, da ich gern wissen möchte, weshalb jemand die Sterne verliehen hat. Schliesslich sind die Leser:innengeschmäcker verschieden, und manchmal reizt mich gerade das, was jemand kritisiert hat besonders.

Ich würde mich sehr freuen über Rezensionen zu meinem Geburtstagskind!

Themenwoche DaSvS Teil 3

An den Tagen vier und fünf der Themenwoche haben zwei Bloggerinnen Alexa und Ian, die Hauptfiguren aus „Die andere Seite von SCHWARZ“, vorgestellt. Und das mit so schönen Worten und Bildern!

Themenwoche DaSvS Teil 2

An Tag 2 und 3 der Themenwoche befassten sich zwei Bloggerinnen mit dem Thema Depressionen.

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#perlesthemeweek Tag 3 . In Kooperation mit @wickimirjam und ihrem Bloggerteam 😊 . Depressionen. Ein sensibles Thema. Gestern hat @die_buch_junkies euch ja schon etwas über Depressionen im Allgemeinen erzählt. Heute soll es deshalb um Hilfe gehen. . Eine Depression zu erkennen kann am Anfang durchaus schwierig sein. Noch schwieriger ist es, den Mut aufzubringen, sich diese einzugestehen und sich aktiv Hilfe zu suchen. Ich könnte jetzt unzählige Internetseiten aufzählen, doch das finde ich zwar hilfreich, aber auch heikel. Denn das Internet kann in so einem Fall mMn nur beschränkt helfen. Wichtig ist daher der Mut zur Therapie. . Zu sagen, dass man in Therapie ist, ist teilweise immer noch verpönt, was ich sehr schade finde. Denn ein Therapeut kann viel besser helfen, als irgendein Ratgeber es je tun wird. Einfach weil er/sie Ahnung hat. Weil Fachwissen da ist, das für eine Behandlung essentiell ist. . Deshalb lege ich jedem, der mit leichten oder schweren Depressionen zu kämpfen hat dringend ans Herz, sich einen Therapeuten zu suchen, dem er/sie vertrauen entgegenbringen kann. . Ich weiß, ich als nicht Betroffene sage das so einfach. Ich glaube keinesfalls, das das einfach ist. Wichtig ist deshalb auch, mit Freunden und Familie darüber zu reden oder versuchen zuzulassen, dass sie für einen da sind, auch wenn man sie von sich stößt. . Mirjam hat hinten in ihrem Buch auch ein paar Hilfeseiten aufgelistet. Schaut es euch an. Befasst euch mit dem Thema. Zeigen wir, dass Depressionen ernst zu nehmen sind und es nicht falsch ist, sich professionelle Hilfe zu suchen. . #depression #hilfe #dasvs #bookstagram #themenwoche #blog #bloggerin

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Themenwoche DaSvS Teil 1

Zum 1. Buchgeburtstag von „Die andere Seite von SCHWARZ“ gestalten fünf Bloggerinnen auf Instagram eine Themenwoche. Ich bin unglaublich gespannt auf die Beiträge und freue mich riesig auf die Geburtstagswoche!

Initiatorin der Themenwoche ist Heidelperle mit ihrem Format #perlesthemeweek.

Tag 1: Die Autorin im Interview mit Sasaray_2

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🅸🅽🆂🆃🅰🅶🆁🅰🅼🆃🅾🆄🆁 𝒟𝒾ℯ 𝒶𝓃𝒹ℯ𝓇ℯ 𝒮ℯ𝒾𝓉ℯ 𝓋ℴ𝓃 𝓢𝓬𝓱𝔀𝓪𝓻𝔃 . [Werbung] . 1 🎤 Du hast mit 15 Jahren begonnen "Die andere Seite von Schwarz" zu schreiben. Welchen Titel hatte es damals und wie kamst du auf die Idee? . 𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘣𝘦 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘰𝘧𝘧𝘦𝘯𝘣𝘢𝘳 𝘥𝘢𝘮𝘢𝘭𝘴 𝘴𝘤𝘩𝘰𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘦𝘳𝘨𝘦𝘵𝘢𝘯 𝘮𝘪𝘵 𝘛𝘪𝘵𝘦𝘭𝘯: 𝘋𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘩𝘪𝘦𝘴𝘴 𝘦𝘪𝘯𝘧𝘢𝘤𝘩 «𝘔𝘦𝘪𝘯 𝘙𝘰𝘮𝘢𝘯». 𝘋𝘪𝘦 𝘐𝘯𝘴𝘱𝘪𝘳𝘢𝘵𝘪𝘰𝘯 𝘥𝘢𝘻𝘶 𝘬𝘢𝘮 𝘢𝘶𝘴 𝘦𝘪𝘨𝘦𝘯𝘦𝘯 𝘌𝘳𝘭𝘦𝘣𝘯𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘞𝘶̈𝘯𝘴𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘯 𝘚𝘵𝘰𝘳𝘺𝘴, 𝘥𝘪𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘵 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥𝘪𝘯 𝘸𝘢̈𝘩𝘳𝘦𝘯𝘥 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦𝘳 𝘚𝘭𝘦𝘦𝘱𝘰𝘷𝘦𝘳𝘴 𝘦𝘳𝘧𝘢𝘯𝘥. . 2 🎤 Wie lange hat es gedauert bis "Die andere Seite von Schwarz" fertig geschrieben war, nachdem du wieder begonnen hattest? . 𝘋𝘪𝘦 𝘙𝘰𝘩𝘧𝘢𝘴𝘴𝘶𝘯𝘨 𝘩𝘢𝘣𝘦 𝘪𝘤𝘩 𝘪𝘯 𝘷𝘪𝘦𝘳 𝘔𝘰𝘯𝘢𝘵𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘴𝘤𝘩𝘳𝘪𝘦𝘣𝘦𝘯. 𝘈𝘶𝘴 𝘥𝘪𝘦𝘴𝘦𝘮 𝘦𝘮𝘰𝘵𝘪𝘰𝘯𝘢𝘭𝘦𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘦𝘳𝘨𝘶𝘴𝘴 𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘧𝘶̈𝘳 𝘓𝘦𝘴𝘦𝘳:𝘪𝘯𝘯𝘦𝘯 𝘻𝘶 𝘮𝘢𝘤𝘩𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘶𝘦𝘳𝘵𝘦 𝘥𝘢𝘯𝘯 𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘳𝘦 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘪𝘯𝘩𝘢𝘭𝘣 𝘑𝘢𝘩𝘳𝘦.  . 3 🎤 Gab es ein besonderes Erlebnis, dass dich dazu gebracht, wieder mit dem Schreiben zu beginnen? Oder hast du nie wirklich aufgehört? . 𝘋𝘢𝘴 𝘦𝘯𝘵𝘴𝘤𝘩𝘦𝘪𝘥𝘦𝘯𝘥𝘦 𝘌𝘳𝘭𝘦𝘣𝘯𝘪𝘴 𝘸𝘢𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘸𝘰𝘳𝘬𝘴𝘩𝘰𝘱 𝘣𝘦𝘪 𝘔𝘪𝘭𝘦𝘯𝘢 𝘔𝘰𝘴𝘦𝘳, 𝘪𝘯 𝘥𝘦𝘮 𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘴 𝘒𝘳𝘦𝘢𝘵𝘪𝘷𝘦 𝘚𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘦𝘯 𝘯𝘦𝘶 𝘦𝘯𝘵𝘥𝘦𝘤𝘬𝘵𝘦. 𝘋𝘪𝘦 𝘌𝘳𝘧𝘢𝘩𝘳𝘶𝘯𝘨, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘦𝘪𝘯𝘧𝘢𝘤𝘩 𝘩𝘪𝘯𝘴𝘦𝘵𝘻𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘦𝘪𝘯𝘦𝘯 𝘨𝘢𝘯𝘻𝘦𝘯 𝘙𝘰𝘮𝘢𝘯 𝘴𝘤𝘩𝘳𝘦𝘪𝘣𝘦𝘯 𝘬𝘢𝘯𝘯, 𝘰𝘩𝘯𝘦 𝘪𝘮 𝘝𝘰𝘳𝘢𝘶𝘴 𝘻𝘶 𝘸𝘪𝘴𝘴𝘦𝘯, 𝘸𝘰 𝘮𝘪𝘤𝘩 𝘥𝘪𝘦 𝘎𝘦𝘴𝘤𝘩𝘪𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘩𝘪𝘯𝘧𝘶̈𝘩𝘳𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳𝘥, 𝘸𝘢𝘳 𝘶𝘯𝘨𝘭𝘢𝘶𝘣𝘭𝘪𝘤𝘩! 𝘋𝘢𝘣𝘦𝘪 𝘸𝘢𝘳 𝘦𝘴 𝘯𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘢𝘯𝘥𝘦𝘳𝘦𝘴 𝘢𝘭𝘴 𝘥𝘢𝘴, 𝘸𝘢𝘴 𝘪𝘤𝘩 𝘣𝘦𝘳𝘦𝘪𝘵𝘴 𝘢𝘭𝘴 𝘛𝘦𝘦𝘯𝘢𝘨𝘦𝘳𝘪𝘯 𝘨𝘦𝘮𝘢𝘤𝘩𝘵 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦. . Weiter in den Kommentaren ⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️⬇️

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Triggerwarnungen/Inhaltshinweise

Das Thema des heutigen Autor_innensonntags beschäftigt mich schon eine ganze Weile.

Wahrscheinlich ist das auch der Grund, weshalb meine Gedanken ausgeufert sind und ich zum ersten Mal in einem Instagram-Post die Grenze der möglichen Zeichen erreicht habe.

Wenn das nicht danach schreit, den Text auch in meinen Autorinnenblog zu stellen!

Am heutigen #autor_innensonntag fragen @justine_thereadingmermaid und ihr Team nach dem Umgang mit Triggerwarnungen in unseren Veröffentlichungen.

„Trigger“ ist ein Begriff aus der Psychologie und bedeutet „Auslöser“. Aus meiner Ausbildung und durch die Arbeit als Systemisch-lösungsorientierter Coach habe ich eine Ahnung davon, was Trigger sind und wie sie wirken. Ich schreibe bewusst Ahnung, denn ich bin keine Psychotherapeutin und habe selber keine Trigger, die meinen Alltag stark einschränken.

Aber ich weiss um die Leistung, die viele von uns täglich erbringen, um ihren Alltag mit Triggern zu leben. Als Autorin will ich diese Leistung nicht unnötig vergrössern, indem ich mit den Themen meiner Bücher Menschen triggere.

Ich weiss aber eben auch, wie vielschichtig das Thema ist. Zwei Themen, die für mich triggernd sind (das eine körperlich, das andere psychisch) werden nie irgendwo als Triggerwarnung aufgeführt werden, weil sie einfach zu spezifisch und persönlich sind. Wenn sie mir in Büchern begegnen, ist es an mir, darauf reagieren zu können.

Das waren denn auch lange meine Vorbehalte gegenüber Triggerwarnungen: Ich kann nicht wissen, was meine Leser:innen triggern wird. Ich will sie nicht mit einer unvollständigen Warnung in einer Scheinsicherheit wiegen. Ich kann niemandem die Verantwortung abnehmen, mit seinen/ihren Triggern umzugehen. Es ist meine Verantwortung als Autorin, schwierige Themen sensibel und adäquat zu behandeln, und dieser Verantwortung will ich mich nicht mit einer Triggerwarnung entziehen.

Die Lösung meines Dilemmas war ein inneres Umformulieren: Ich warne nicht explizit vor Triggern, sondern ich lege offen, welche sensitiven, möglicherweise triggernden, Themen in meinem Buch vorkommen. Die Leser:innen können entscheiden, ob sie sich zu dem Zeitpunkt auf die Themen einlassen mögen oder nicht.

Um meine eigene Sicht zu erweitern, habe ich die Liste für meinen kommenden Roman gemeinsam mit einer Sensitivity Readerin erstellt.

Machen die Begriffe Triggerwarnung und Content Note, also Inhaltshinweis, nur für mich einen Unterschied?

Wie seht ihr das, als Autor:innen und als Leser:innen?

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Mein Schreib-September

Als Special Guest der August-Schreibnacht wurde ich gefragt, ob ich Schreibroutinen hätte. Meine spontane Antwort lautete:

„Ich bin weniger für Routinen, als für Ziele zu begeistern.

Für Routinen ist mein Alltag zu unstrukturiert und ich bin vielleicht auch nicht der Typ dafür.“

Am besten bewährt haben sich für mein Autorinnenleben Monatsziele, und so sehen sie für den September aus:

Manuskript „Die Aussicht auf BUNT“: Zum ersten Mal habe ich für einen Roman ein Sensitivity Reading in Anspruch genommen (mehr dazu auf www.sensitivity-reading.de und irgendwann in einem Blogbeitrag). Im September werde ich die Anregungen, die ich bekommen habe, in mein Manuskript einarbeiten, damit es Ende Monat bereit ist für den nächsten Schritt – das Lektorat. Veröffentlichungsziel ist immer noch Frühling 2021.

Buchgeburtstag „Die andere Seite von SCHWARZ“: Elf Buchbloggerinnen unterstützen mich dabei, den 1. Geburtstag meines Buchkindes gebührend zu feiern! Zwischen dem 8. September und dem 8. Oktober werden v.a. auf Instagram Posts veröffentlicht, Bücher verlost und Hintergrundinfos geteilt.

Schreibtreffen: Im realen Leben finden diesen Monat sowohl der „Schreibtisch“, wie auch der „Schreibabend“ statt, also Treffen meiner beiden Schreibgruppen. Virtuelles gemeinsames Schreiben gibt es am 12. September in der Schreibnacht.

Schreibworkshop: Am 31. Oktober und 28. November finden die beiden Teile unseres neuen Workshops „Zeit zum Schreiben“ statt. Im September will ich dafür die Werbetrommel rühren.

Kreativ sein: Ich arbeite weiter im Buch „Federleicht – Die kreative Schreibwerkstatt“ von Barbara Pachl-Eberhard , allerdings ohne Seitenziel. Dann entstand im August aus einer Schreibübung eine Romanidee um zwei Frauen, Liv und Celeste. Die beiden müssen diesen Monat hintenanstehen, aber so wie ich sie kennengelernt habe, wird sie das nicht sehr beeindrucken. Die Kreativität fliessen lassen, wenn sie mag, ist mein Bonusziel im September.

King of Day and Night: Zum 11. Geburtstag

Heute vor elf Jahren, nachts um eins, wachte ich davon auf, dass meine Fruchtblase platzte. Das Baby, das am Mittwoch per Kaiserschnitt zur Welt kommen sollte, hatte entschieden, dass es ein Sonntagskind sein wollte.

Neun Stunden später schaute ich das erste Mal in die hellwachen und tiefblauen Augen unseres Sohnes und war schockverliebt.

Es war der Beginn einer gemeinsamen Reise, die immer wieder weit über meine gewohnten emotionalen und körperlichen Grenzen hinausging. Geringer Schlafbedarf, eiserne Willensstärke, verblüffende Intelligenz, unkontrollierte Emotionen – dieses Baby, Klein- und Vorschulkind scherte sich weder um meine pädagogische Erfahrung, noch um mein Bedürfnis nach Harmonie und schon gar nicht um die Tipps in Erziehungsratgebern.

Viel habe ich gelernt an der Seite meines Sohnes, nicht zuletzt laut zu streiten und grosszügig zu verzeihen. Doch die Zeiten, in denen ich um unsere Beziehung kämpfen musste und mir dabei eingestehen, dass ich es nicht allein schaffe, scheinen heute weit weg.

Der Elfjährige braucht immer noch wenig Schlaf, hat immer noch einen starken Willen und ebensolche Emotionen. Er verblüfft immer noch durch die Leichtigkeit, mit der er lernt, aber auch damit, wie er gelernt hat, seine Special Effects so zu leben, dass auch sein Umfeld damit klarkommt.

Zum Beispiel, indem er ebendieses Umfeld mit Charme, Hartnäckigkeit und blauen Augen dazu bringt, mit ihm mitzuschwingen!

„Du kriegst die Geschenke morgen, wenn du Geburtstag hast“, sagte ich gestern Abend.

„Dein Geburtstag beginnt um Mitternacht“, scherzte der Grossvater.

Ein Blick zum Bald-Geburtstagskind und ich wusste, was Sache war.

Und so sass die ganze Familie nachts um zwölf bei Kerzenschein am Esstisch, ass Süssigkeiten und schaute dem Jubilar beim Geschenkeauspacken zu.

„King of the Day“ steht auf der Geburtstagskarte. „Wohl eher King of the Night“, lachte er.

Happy Birthday, mein Grosser, ich liebe dich bis zum Mond und zurück, Tag und Nacht, auch wenn ich froh bin, dass sich die gemeinsamen nächtlichen Intermezzi heute auf deine Geburtstagsnacht beschränken!

Mental Health am #autor_innensonntag

Wie jede Woche lohnt es sich, auf Social Media unter den Hashtags #autorensonntag #autor_innensonntag nach weiteren Beiträgen zum Thema zu suchen!

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Mental Health ist das Thema am heutigen #autor_innensonntag, angeregt von @justine_thereadingmermaid Ian, der Protagonist in "Die andere Seite von SCHWARZ" ist krank. Er hat Depressionen, verursacht durch ein unverarbeitetes Trauma, verstärkt durch ein hilfloses Umfeld, mitgetragen von seiner Lebenspartnerin Alexa. Die Krankheit und ihre Auswirkungen beeinträchtigen das Leben von Ian und Alexa, sind Teil ihres Alltags, beeinflussen ihre Entscheidungen. Aber sie sind nicht das Einzige in ihrem Leben. Ian ist nicht nur depressiv und anstrengend. Er ist liebevoll, einfühlsam, humorvoll und treu. Er fordert Alexa heraus, bringt sie zum Lachen und Staunen. Der Textschnipsel aus Band 2 #AussichtAufBUNT drückt dies aus (zweites Bild). Ob es realistisch ist, dass Alexa immer weiterkämpft an Ians Seite, wird unter meinen Leser:innen kontrovers diskutiert. Für mich ist es ein wichtiger Teil der Geschichte, dass ihre Liebe ihn weder heilt, noch die Krankheit einfach werden lässt, dass sie ihm aber den Mut und die Hoffnung gibt, nicht aufzugeben. Ich wünsche uns allen Menschen an unserer Seite, die uns begleiten, auf uns achten, uns zuhören, mit uns kämpfen, für uns da sind, uns ermutigen und auch erkennen, wo ihre und unsere Grenzen sind. Psychische Gesundheit ist ein wertvolles Gut, das wir nicht immer allein wahren müssen. Lasst uns Hilfe holen, wo wir sie brauchen, bei Freund:innen, aber auch bei Psychotherapeut:innen, Psycholog:innen, Psychiater:innen, Coaches, (Komplementär)Mediziner:innen. #mentalHealth #psychischeGesundheit #depression #autor_innensonntag #autorensonntag #autorenleben #autor_innenleben #schreibcommunity #dieAndereSeiteVonSchwarz #IanUndAlexa #bookstagramSwitzerland

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Aktion „Bücher aussetzen“

Auf jedem Campingplatz, den wir in den Sommerferien besuchen, setze ich je eines meiner Bücher aus – zum Mitnehmen, Lesen und Weiterempfehlen.

Haben Sie eines der Bücher gefunden und gelesen? Dann freue ich mich sehr über eine persönliche Rückmeldung und/oder eine Rezension auf Lovelybooks, Goodreads, Amazon oder anderen Buchplattformen!

Bücherschrank auf dem Camping Urmiberg, Brunnen:

Bücherkorb auf dem Campadi Trun:

Lounge auf dem Campingplatz Boomerang, Li Curt, Valposchiavo:

Auf dem Camping Sur En bei Sent im Unterengadin fand ich keinen passenden Ort für meine Bücher, deshalb habe ich „Die andere Seite von SCHWARZ“ unseren Camping-Nachbarn geschenkt. Vielleicht ist ja neben Lagerfeuer und Tannzapfenwerfen einmal Zeit zum Lesen 😉

Der Aufenthaltsraum mit grosszügiger Bibliothek auf dem Campingplatz Klausenhorn am Bodensee war coronabedingt geschlossen. Zum Glück gibt es aber im nahen Dingelsdorf an der Bushaltestelle Dorfmitte ein Bücherregal, in das ich meine Bücher stellen konnte!

Damit haben wir unser Büsli zum letzten Mal in diesen Ferien bepackt. Nächster Halt: Zu Hause, wo die Überarbeitung meines nächsten Buches weitergeht!

P.S. Ausserplanmässig habe ich ein Exemplat von „Ich melde mich ab“ im Einkaufszentrum Lago in Koblenz ausgesetzt . Ob sich jemand getraut hat, es mitzunehmen?